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Leitlinien-Empfehlung
Aktualisierte S2k-Leitlinie zu Funktionellen Bewegungsstörungen
Interdisziplinäre Behandlung empfohlen
22.05.2026 • 3 Kommentare

Unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) wurde im Februar nun eine Aktualisierung der Leitlinie zur Behandlung Funktioneller Bewegungsstörungen herausgegeben.

Funktionsstörung des Nervensystems
Funktionelle Bewegungsstörungen sind eine multifaktoriell bedingte Erkrankung, die sich auf verschiedenen neuronalen, psychologischen und verhaltensbezogenen Ebenen zeigt. Sie werden daher auch als psychogene, dissoziative oder somatoforme Bewegungsstörungen bezeichnet. Charakteristisch sind anhaltende oder wiederkehrende Beeinträchtigungen der willkürlichen motorischen Kontrolle, die je nach Kontext in der Symptomatik unterschiedlich ausgeprägt sind. Sie kann sich bei Betroffenen über einen Tremor, Dystonie, Schwäche, Verlangsamung, Zuckungen oder Tic-ähnlichen Störungen äußern. Die Erkrankung ist oft Teil eines größeren funktionellen Störungsbildes, sodass meist zusätzlich weitere funktionelle neurologische Symptome (wie Sensibilitätsstörungen, dissoziative Anfälle und Schwindel) auftreten. Hintergrund ist eine Funktionsstörung des Nervensystems ohne Nachweis einer spezifischen strukturellen Läsion. Die Erkrankung verläuft meist chronisch und beeinträchtigt die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit der Betroffenen stark.

Physiotherapie als elementarer Behandlungsbestandteil
Symptome der Funktionellen Bewegungsstörungen sind erlernte, unwillkürliche Bewegungsmuster, die aus einer Fehlanpassung zwischen veränderter Erwartung an eine Bewegung und einer gestörten sensorischen Verarbeitung entstehen. So erklärt sich, dass Bewegungen wie das Gehen bei Betroffenen oft verlangsamt, vorsichtig und angestrengt abläuft.

Physiotherapie ist daher laut Leitlinie ein zentraler Bestandteil der transdisziplinären Behandlung bei Funktionellen Bewegungsstörungen. Die physiotherapeutischen Maßnahmen umfassen individuell auf das Leitsymptom abgestimmte Bewegungs­programme mit motorischem Training, Strategien zur Aufmerksam­keits­lenkung, edukative Elemente, Schulung der Körperwahrnehmung, Entspannungsübungen, Techniken zum Selbstmanagement sowie kognitiv-verhaltens­thera­peutische Elemente. Techniken der kognitiven und sensorischen Wahrnehmungssteuerung sollen automatisierte Bewegungsabläufe fördern und dysfunktionale Verhaltensmuster abbauen. Dazu können unterschiedliche Sinnesreize genutzt werden. Die bewusst hervorgerufenen Bewegungs­erlebnisse sollen Betroffenen dabei helfen, individuelle Strategien zur Handlungs­kontrolle zu entwickeln, die sie selbstständig im Alltag anwenden können.

Aktive Maßnahmen empfohlen
Passive Maßnahmen (wie Massagen oder Manuelle Therapie) sollten laut Leitlinie eher spärlich eingesetzt werden, da sie langfristig nicht zu einer nachhaltigen Veränderung der dysfunktionalen Bewegungsmuster beitragen. Darüber hinaus bestünde das Risiko, dass passive Maßnahmen bereits bestehende passive Verhaltensweisen verstärken, zu einer reduzierten Eigenverantwortung führen und somit eine Chronifizierung der Beschwerden begünstigen könnten. Therapieziel der Physiotherapie sollte daher immer die aktive Förderung neuer, positiver Bewegungserfahrungen sein, um die Selbstwirksamkeit und das Empfinden körperlicher Zugehörigkeit und Kontrolle der Betroffenen zu stärken.

Zusammenfassend empfiehlt die Leitlinie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten aus den Fachbereichen der Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik, mit Psychologen, Psychotherapeuten, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden, um Betroffenen mit Funktionellen Bewegungsstörungen optimal zu helfen.

dh / physio.de

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hgb
Vor 6 Tagen
erstaunlich, daß zu dem Thema der Facharzt für Knochen,Sehehn, Muskeln und Kgelenke Gcht gennant ist. Gerade triggernde Muskeln gebn so manche Rätsel auf, wenn man sich nicht damit beschäftigt! mfg hgbthinking_face Und nicht alle Physiotherapeuten sind mit dem Thema vertraut,obwohl sich in den vergangenen 30 Jahren vie lauf dem Gebiet getan hat.
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erstaunlich, daß zu dem Thema der Facharzt für Knochen,Sehehn[b], Muskeln[/b] und Kgelenke Gcht gennant ist. Gerade triggernde Muskeln gebn so manche Rätsel auf, wenn man sich nicht damit beschäftigt! mfg hgb[emoji]thinking_face[/emoji] Und nicht alle Physiotherapeuten sind mit dem Thema vertraut,obwohl sich in den vergangenen 30 Jahren vie lauf dem Gebiet getan hat.
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FoetorExOre
Vor 6 Tagen
ja in den letzten 30 Jahren hat man vor allem deren nicht relevanz bestätigt.
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ja in den letzten 30 Jahren hat man vor allem deren nicht relevanz bestätigt.
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FoetorExOre schrieb:

ja in den letzten 30 Jahren hat man vor allem deren nicht relevanz bestätigt.

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hgb
Vor 6 Tagen
@FoetorExOre
FoetorExOre schrieb am 22.05.2026 16:06 Uhr:ja in den letzten 30 Jahren hat man vor allem deren nicht relevanz bestätigt.
Wenn men nur ebm-Medizin sehen will, fehlt das Fühlen,Täuschung des Tastsinnist weniger als optische Täuschung oder gar akisutische, das Probelem beim Tasten ist die Interpretation, die wird mit Erfahrung besser. Daztu könnte ich viele Geschichten erzählen.
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[mention]FoetorExOre[/mention] [zitat][b]FoetorExOre schrieb am 22.05.2026 16:06 Uhr:[/b]ja in den letzten 30 Jahren hat man vor allem deren nicht relevanz bestätigt.[/zitat]Wenn men nur ebm-Medizin sehen will, fehlt das Fühlen,Täuschung des Tastsinnist weniger als optische Täuschung oder gar akisutische, das Probelem beim Tasten ist die Interpretation, die wird mit Erfahrung besser. Daztu könnte ich viele Geschichten erzählen.
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hgb schrieb:

@FoetorExOre
FoetorExOre schrieb am 22.05.2026 16:06 Uhr:ja in den letzten 30 Jahren hat man vor allem deren nicht relevanz bestätigt.
Wenn men nur ebm-Medizin sehen will, fehlt das Fühlen,Täuschung des Tastsinnist weniger als optische Täuschung oder gar akisutische, das Probelem beim Tasten ist die Interpretation, die wird mit Erfahrung besser. Daztu könnte ich viele Geschichten erzählen.

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hgb schrieb:

erstaunlich, daß zu dem Thema der Facharzt für Knochen,Sehehn, Muskeln und Kgelenke Gcht gennant ist. Gerade triggernde Muskeln gebn so manche Rätsel auf, wenn man sich nicht damit beschäftigt! mfg hgbthinking_face Und nicht alle Physiotherapeuten sind mit dem Thema vertraut,obwohl sich in den vergangenen 30 Jahren vie lauf dem Gebiet getan hat.



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